Die GFO und das Kinderhospiz Balthasar verwirklichen das erste Hospiz für Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland.
Rüdiger Barth lädt Sie herzlich ein zu einem Rundgang durch das Jugendhospiz Balthasar. Schauen Sie selbst:
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Aktuelle Information
April 2010
Happy Birthday Jugendhopsiz Balthasar
Das erste Jugendhospiz Deutschlands kann an seinem ersten Geburtstag am 18. April 2010 auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Aus ganz Deutschland kamen Jugendliche und ihre Familien in diese bundesweit einzigartige Einrichtung. Mit einer Gesamtbelegung von über 60 Prozent wurden die Erwartungen für die ersten Monate weit übertroffen. Auch die Belegung im Kinderhospiz ist weiterhin auf konstant hohem Niveau.
Markus Feldmann, Britta Gerhard und Rüdiger Barth präsentieren das neue Balthasar-Logo
Erfahrungen und Entwicklungen des Jugendhospizes Mit der Eröffnung des ersten deutschen Jugendhospizes haben das Kinderhospiz Balthasar und die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO) eine Versorgungslücke in Deutschland geschlossen. Bevor das Jugendhospiz Balthasar zu Beginn des vergangenen Jahres die ersten Gäste aufnahm, konnten unheilbar kranke Jugendliche und junge Erwachsene nicht entsprechend ihrer alterstypischen Bedürfnisse betreut werden. In Erwachsenenhospizen erfolgt die Begleitung fast ausschließlich in der letzten Lebensphase. Junge Menschen aber, die ihr Leben noch vor sich haben, benötigen schon vorher Unterstützung in der Krankheits-, Trauer- und auch Lebensbewältigung. In Kinderhospizen finden die Betroffenen zwar bereits ab der Diagnose eine Anlaufstelle, die Umgebung und Angebote sind jedoch auf Kinder und Familien ausgerichtet. Oft bleibt hier für Jugendinteressen nicht genug Raum.
Das Jugendhospiz Balthasar passt sich den besonderen Bedürfnissen der 16 bis 25-Jährigen an. Das Haus bietet großzügigere Räumlichkeiten als das Kinderhospiz, weniger kindliche Farben und Formen und mehr Ruhe. Außerdem richten sich natürlich die Angebote und Gesprächsthemen nach den Wünschen und Fragen der jungen Menschen. Kinoabende, Play Station und auch Gespräche über Sexualität gehören dazu. Der Einsatz von besonderer Technik ermöglicht den Jugendlichen zudem ein größtmögliches Maß an Selbstbestimmung - trotz ihrer meist stark eingeschränkten Beweglichkeit. Im Sinne der Selbständigkeit nutzen manche Jugendliche die Aufenthalte auch für eine "elternfreie Zeit".
Das Konzept hat überzeugt. Die Rückmeldungen der Gäste waren durchweg positiv, was sich auch daran zeigt, dass die meisten mehrfach zu einen Aufenthalt in Olpe waren. Insgesamt kamen 48 Jugendliche in 96 Aufenthalten in das Jugendhospiz Balthasar. 21 der Jugendlichen hatten zuvor keine Hospizeinrichtung in Anspruch genommen. Der Altersdurchschnitt der Gäste lag bei 20 Jahren.
Die Erkrankungen, an denen die Jugendlichen im Jugendhospiz leiden, sind zum Teil schon aus der Arbeit im Kinderhospiz bekannt. Angeborene Stoffwechsel- und Muskelerkrankungen bilden auch im Jugendhospiz die Hauptgruppen. Nach wie vor werden jedoch viele Neuanfragen an das Jugendhospiz gerichtet, wodurch sich das Spektrum der Krankheitsbilder verändert. Knochenkrebs und Magen- oder Darmkrebs sind Erkrankungen, die im Kinderhospiz nur selten vorkommen.
Die Art der Krankheit, das jeweilige Krankheitsstadium und das aktuelle Befinden bestimmen den Betreuungsschwerpunkt. Für die Mitarbeiter im Jugendhospiz bedeutet dies ein hohes Maß an Flexibilität. Manche Jugendliche nehmen den Verlust ihrer körperlichen Kräfte bei vollem Bewusstsein wahr. In ihrer Intelligenz und ihren Bedürfnissen unterscheiden sie sich nicht von gesunden Altersgenossen. Im Hospiz versuchen die Mitarbeiter, ihre Wünsche zu erfüllen und Aktivitäten wie Kino und Shopping trotz des enormen Zeit- und Hilfsmittelaufwandes möglich zu machen. Doch Hospizarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist weit mehr als ein Unterhaltungsprogramm. Jeder geht anders mit den körperlichen, psychosozialen und teilweise geistigen Einschränkungen um und benötigt individuelle Hilfe und Begleitung. Das Mitarbeiterteam kann sich sehr gut in die Bedürfnisse der Jugendlichen einfühlen. Sie haben Raum und Zeit für die intensiven Gespräche, die die Jugendlichen oft suchen. Bei vielen Jugendlichen ist die Krankheit dagegen so weit fortgeschritten, dass medizinische und pflegerische Versorgung im Vordergrund stehen. Sowohl körperlich als zumeist auch geistig können diese Jugendlichen keine Angebote aktiv wahrnehmen. Dennoch profitieren sie von der ruhigeren Atmosphäre in der neuen Einrichtung, in der keine quirligen Geschwisterkinder durch die Gänge toben.
Auch den Eltern und Freunden ist das Jugendhospiz, sofern sie den Aufenthalt begleiten, eine Hilfe. Für die Eltern ist es manchmal schwer zu verstehen, dass ihr Kind erwachsen wird. Denn kann das Kind nicht mehr sprechen und ist rund um die Uhr auf eine intensive Pflege und Betreuung angewiesen, nehmen die Eltern das Älterwerden oft gar nicht bewusst war. Dass es im Jugendhospiz keine Teddys sondern Jugendzeitschriften gibt, ist für sie ein Anstoß, ihre Kinder tatsächlich als Jugendliche oder junge Erwachsene zu behandeln. Außerdem hilft der Austausch mit anderen Begleitpersonen: "Im Jugendhospiz sind die Themen unter den Eltern doch anders als im Kinderhospiz", sagt eine Mutter. "Man hat ja inzwischen ganz andere Erfahrungen, z.B. mit Kostenträgern, und braucht auch andere Hilfsmittel und Unterstützung zu Hause."
Die Kontakte zum Jugendhospiz werden nicht nur von den Betroffenen selbst hergestellt. Kliniken und besonders spezielle Förder- und Körperbehindertenschulen wenden sich an Balthasar. Sie werden in ihrer Arbeit mit unheilbaren Krankheiten und dem Tod junger Schüler resp. Patienten konfrontiert und stehen dem oft hilflos gegenüber. Mit Seminaren in der Balthasar-Akademie, individuellen Informationsterminen und Führungen im Jugendhospiz sowie Vorträgen in den jeweiligen Einrichtungen selbst, geben Balthasar-Mitarbeiter Informationen und Hilfestellungen.
Finanzierung Lediglich die laufende Finanzierung des Jugendhospizes ist noch nicht gesichert. Die Gesamtkosten des Neubaus beliefen sich seinerzeit auf 1.900.000 Euro und konnten nur durch die großzügige Unterstützung der Stiftung Wohlfahrtspflege mit 400.000 Euro und der Stiftung Deutsches Hilfswerk mit 500.000 Euro finanziert werden. Die tägliche Arbeit muss sich nun - wie im Kinderhospiz - zu 70 Prozent durch Spenden tragen. Eltern- und Geschwisterarbeit, zusätzliche Angebote und die individuelle psychosoziale Betreuung für die erkrankten Kinder und Jugendliche sowie die Begleitung der Familien, Partner und Freunde während der Aufenthalte und nach dem Versterben des Kindes bzw. Jugendlichen, sind nur durch Spenden möglich. Bislang, auch bedingt durch die Wirtschaftskrise, ist das Spendenaufkommen jedoch nicht proportional zum gestiegenen Bedarf angewachsen. Außerdem haben sich gerade zu Beginn des Jahres die schweren Naturkatastrophen - die Erdbeben auf Haiti und in Chile und die Überschwemmungen auf Madeira - negativ auf das Spendenaufkommen ausgewirkt.
"Um die Versorgung unheilbar kranker junger Menschen auch in Zukunft gewährleisten zu können, sind wir nach wie vor auf Spenden angewiesen. Für Kinder- und Jugendhospiz zusammen liegt der jährliche Unterstützungsbedarf bei 1,2 Millionen Euro", erklärt Balthasar-Leiter Rüdiger Barth.
Nicht nur Einzelspenden und der Erlös aus Veranstaltungen können helfen, besonders die Übernahme einer Patenschaft ist eine zuverlässige und langfristige Unterstützung der Jugendhospizarbeit in Deutschland.
- Neues Logo für "Balthasar" Im Zuge des neuen Corporate Designs der Trägergesellschaft GFO hat auch "Balthasar" zu Beginn dieses Jahres ein neues Logo bekommen. Der frühere Schriftzug des Kinderhospizes wird nun durch einzelne Wort-Bild-Marken abgelöst. Kinder- und Jugendhospiz, aber auch das Kindertrauerzentrum Thalita, die Balthasar-Akademie und die Kinder- und Jugendhospizstiftung Balthasar haben jetzt zusätzlich zu dem bekannten Balthasar-Schriftzug jeweils ein eigenes Symbol. Für das Kinder- und Jugendhospiz wurden mit einem Windrad bzw. einer Spirale zwei wichtige Symbole aus der täglichen Arbeit gewählt. Das neue Erscheinungsbild macht deutlich, dass sich unter dem gemeinsamen Dach "Balthasar" mit seiner umfassenden und jahrelangen Erfahrung verschiedene Einrichtungen und Angebote wieder finden. Die Umsetzung des neuen Logos erfolgte durch die Mitarbeiter der GFO-Geschäftsstelle und eine Kölner Agentur.
Dezember 2009 _________________________________
WDR "Tag 7" "Urlaub im Hospiz" vom 13.12.2009 Eine Reportage von Martin Blachmann
"Tag7" verbringt einen Tag mit Menschen im Jugendhospiz: Dort, wo der Abschied allgegenwärtig ist, trifft Martin Blachmann zwei Menschen, die es ihm durch ihre offene Art leicht machen, über Sterben, Trauer und den Tod zu sprechen. Er begleitet die 32-jährige Krankenschwester Melanie Grisse und die 18-jährige Saskia einen Tag lang im Hospiz.
Saskia spricht über die Endlichkeit des Lebens, ihres Lebens. Sie ist vorbereitet, hat sich Gedanken über ihre Beerdigung gemacht.
Am Ende - so ihr Wunsch - soll ein Video gezeigt werden. Ein Film aus ihrer Hand: In einem Schulprojekt hatte sie das Lied "Nur zu Besuch" von den Toten Hosen bebildert. Hier im Internet können Sie Saskias Arbeit sehen und die Toten Hosen hören (bitte klicken Sie dazu auf den untenstehenden Link).
In Kürze werden Sie hier auch einen Link zu der WDR Reportage "Tag 7" finden.
Ein halbes Jahr Balthasar Jugendhospiz - erste Erfahrungen
Inzwischen sind einige Monate vergangen und das Balthasar Jugendhospiz ist bei den Gästen längst etabliert. Die Anfragen übersteigen bei Weitem die Erwartungen und die Rückmeldungen der Jugendlichen und ihrer Begleiter sind durchweg positiv. Mehr Ruhe, mehr Platz, mehr alterstypische Angebote - so lässt sich der gemeinsame Nenner der Erfahrungen definieren.
Die Jugendlichen lieben es, bis spät in die Nacht Fernseh zu schauen oder einfach nur zu quatschen und dafür morgens lange im Bett zu bleiben. Was sie gerne machen? Was alle Jugendlichen in ihrem Alter gerne tun: Computer, Musik, Fernsehen, shoppen oder mal ins Kino. "Toll ist, dass die Betreuer hier alles mitmachen. Ich kann einfach sagen, wozu ich heute Lust hätte und dann klappt das auch meistens", sagt der 19-jährige Tim*.
Die Begleitpersonen schätzen vor allem die Ruhe und den Austausch untereinander. "Im Jugendhospiz sind die Themen unter den Eltern doch anders als im Kinderhospiz", sagt eine Mutter. "Man hat ja inzwischen ganz andere Erfahrungen mit Kostenträgern und braucht auch andere Hilfsmittel und Unterstützung zu Hause." Außerdem tut den Begleitern die jugendgerechtere Umgebung des neuen Hauses sehr gut. Manche Jugendlichen bringen nach wie vor ihre Eltern mit ins Hospiz und die müssen lernen zu verstehen, dass ihre Kinder langsam erwachsen werden. Kann das Kind nicht mehr sprechen und ist rund um die Uhr auf eine intensive Pflege und Betreuung angewiesen, nehmen die Eltern das Älterwerden oft gar nicht bewusst war. Dass es im Jugendhospiz keine Teddys sondern die Bravo gibt, ist für sie ein Anstoß, ihre Kinder tatsächlich als Jugendliche oder junge Erwachsene zu behandeln.
Und die Mitarbeiter? Sie sind schnell mit den neuen Aufgaben vertraut geworden. Das junge Team kann sich sehr gut in die Bedürfnisse der Jugendlichen einfühlen und sie dank des flexiblen Tagesablaufs auch individuell befriedigen. Vor allem aber ist mehr Ruhe und Zeit für die intensiven Gespräche, die die Jugendlichen oft suchen. Natürlich musste man manches erst lernen. An einen Ganzkörperspiegel in den Jugendzimmern hatte selbst der weibliche Teil des Teams nicht gedacht.
* Name geändert
Juli 2009 _________________________________
Die Spirale - das Symbol für das Jugendhospiz
Das Wesen der Spirale ist die Dynamik, die von ihr ausgeht. Sie gilt als die Urform des Lebens, als Symbol für den Lebensweg. Die Spirale als Erkennungszeichen des Jugendhospizes strahlt Dynamik und Bewegung aus. Im Wort Bewegung steckt der Weg, stecken unterschiedliche Lebenswege der Jugendlichen: Der schwere Weg von der Diagnose bis zur Annahme der Erkrankung, der Weg ins Jugendhospiz, der Weg zu sich selbst, zu Anderen, zu Gott?.. Jugendliche im Jugendhospiz erleben sich immer wieder in krisenhaften Situationen. Der Spirale ähnlich rollen sie sich eine Zeitlang ein, ziehen sich in sich selbst zurück, ihr Leben verdichtet sich. In der Mitte geschieht die Wende, das sich Umwenden, vielleicht auch das sich Überwinden. Der Weg kann auch wieder von innen nach außen frühren und für eine kraftvolle, kreativ gestaltete Lebenszeit stehen.
Das Gästebuch der Jugendlichen
Das Symbol der Spirale kann in seiner Bedeutung auch für ein sich durchwinden stehen: durch leidvolle Erfahrungen, Widersprüche, Ängste und existentielle Fragen bis hin zu einer Klarheit über den Lebensweg der aufgenommen und beschritten werden muss.
Olpe. Am Samstag, den 18. April 2009 wurde das Jugendhospiz Balthasar, Deutschlands erstes Hospiz für Jugendliche und junge Erwachsene, feierlich eröffnet. Der Paderborner Weihbischof Hubert Berenbrinker zelebrierte gemeinsam mit Pastor Steiling aus Olpe eine Messe im Mutterhaus der Franziskanerinnen zu dem Thema Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen. Anschließend segneten sie die Räume des Jugendhospizes und das bunte Glaskreuz, das neben den Jugendzimmern hängt und von der Künstlerin Marlies Krieger gestaltet wurde.
Fast 200 geladene Gäste aus ganz Deutschland waren an diesem Tag nach Olpe gekommen. Im Mittelpunkt standen die Jugendlichen selbst und ihre Familien und Freunde. Für sie wurde im großen Bewegungsraum des Jugendhospizes eine Party organisiert, bei der sie sichtlich Spaß hatten.
Schwester Mediatrix, Generaloberin der Franziskanerinnen zu Olpe, unterstrich, wie wichtig und notwendig die Errichtung des Jugendhospizes gewesen sei, da Jugendliche andere Erwartungen und Bedürfnisse haben als Kinder. Auch Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit im Land NRW war zu der Eröffnung der neuen Einrichtung angereist. Er zeigte sich sehr beeindruckt von der Arbeit im Kinder- und Jugendhospiz. Von den Olper Einrichtungen aus seien erhebliche Signale für die Hospizbewegung im ganzen Land ausgesendet worden, betonte er in seinem Grußwort. Landrat Frank Beckehoff und Bürgermeister Horst Müller bekannten sich in ihren Grußworten stolz darauf, dass es in Olpe diese ?Oase des Friedens? gibt, die vielen anderen Einrichtungen ein Vorbild ist.
Ein besonderer Dank gilt den Spenden und Förderern, die geholfen haben, das Jugendhospiz zu verwirklichen. Allein der Bau des Hauses wurde mit 500.000 Euro von der Stiftung Deutsches Hilfswerk und 400.000 Euro von der Stiftung Wohlfahrtspflege bezuschusst.
Sehen Sie hier den Beitrag aus den ZDF heute Nachrichten:
Termin vormerken: Tag der offenen Tür am 05. Dezember 2009
Für alle Interessierten und Freunde von Balthasar öffnet das Kinder- und Jugendhospiz am 05. Dezember 2009 seine Türen.
Januar 2009 __________________________________
Erstes Jugendhospiz in Deutschland startet
Olpe. Mit Beginn des neuen Jahres nimmt das ?Jugendhospiz Balthasar? als erstes Hospiz für Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland seinen Betrieb auf. Die letzten handwerklichen Arbeiten sind fast abgeschlossen und die Mitarbeiter haben in den letzten Wochen das Jugendhospiz eingeräumt und ?funktionsfähig? gemacht, so dass jetzt die Arbeit beginnen kann. Wenn in den nächsten Tagen die ersten Jugendlichen anreisen, beginnt auch für das Balthasar-Team eine neue und spannende Zeit. ?Die Betreuung der ersten Gäste ist für uns alle eine große Herausforderung, denn das Jugendhospiz Balthasar ist - wie das Kinderhospiz seinerzeit auch - die Pioniereinrichtung in Deutschland. Wir sind gespannt, ob unsere bisherigen Erfahrungen mit jungen Erwachsenen, die Wünsche der Jugendlichen selbst und die Erfahrungen aus England in der Summe wirklich so zusammen passen, dass sich die schwerkranken Jugendlichen hier wohlfühlen werden.?, so Rüdiger Barth, Leiter des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar. Im Vorfeld wurden die jugendlichen Gäste zu ihren Vorstellungen befragt und Kontakt zu Kollegen in England aufgenommen, die bereits seit Jahren Jahre Erfahrung in der Hospizarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen gesammelt haben. So ist das Balthasar-Team auf die neuen Aufgaben vorbereitet, wenngleich es in den ersten Wochen sicher auch noch viel zu lernen gibt.