News

20.02.2012

Mutterhaus für "Neue"


"Neue" Gesichter in der GFO im Februar 2012

Die Stiftungsvorsitzende, Schwester Mediatrix Nies, zieht die GFO-Mitarbeiter in ihren Bann

09:00 Uhr:

fremde Geräusche hallen durch die Gänge des Mutterhauses der Franziskanerinnen in Olpe. Etwa 80 Personen strömen durch die weitläufigen Gänge in den Konferenzsaal zur einrichtungsübergreifenden Veranstaltung für neue MitarbeiterInnen im Verbund GFO. Die Mitarbeiterinnen kommen aus den Einrichtungen im Rheinland und aus Olpe, sie arbeiten in Krankenhäusern, Altenhilfe- und Kinderjugendhilfeeinrichtungen, im Franziskusgymnasium und beim ambulanten Diensten.

So bunt wie die GFO präsentieren sich auch die Mitarbeiterinnen: junge Menschen die ihre ersten beruflichen Eindrücke sammeln, sitzen neben erfahrenen Kollegen und Kolleginnen, die von anderen Trägern zur GFO gewechselt sind.

 „Diese Mischung macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus“, so bringt es Jürgen Lennemann als Moderator auf den Punkt und man spürt eine besondere Spannung zu Beginn der Veranstaltung. Sicherlich hegt so mancher der Anwesenden Vorbehalte und eine Spur Skepsis gegenüber diesem Tag im Mutterhaus. So nah in Kontakt mit einer Ordensgemeinschaft waren bisher die Wenigsten. Diese Anfangsspannung löst sich aber rasch, nachdem die MitarbeiterInnen der unterschiedlichen Einrichtungen ihre überdimensionale „Visitenkarte“ kreativ gestaltet und den anderen vorgestellt haben. Die Vielfalt der Dienste, aber auch eine deutliche Wertorientierung, benennen die Teilnehmer als erstes nachdrückliches Empfinden. Damit ist die Überschrift gefunden: Die Wertorientierung als christlicher Träger in den täglichen Arbeitsbedingungen lebendig halten.

 

Nun erhält die Geschäftsführung das Wort, vertreten durch ihren Sprecher Ingo Morell. Nach einem kurzen Einblick in die aktuelle Situation, die grundsätzliche Ausrichtung und die Zukunftsprojekte der GFO, stellt er sich den teils recht kritischen Nachfragen des Podiums.

 

Schwester Mediatrix, die Stiftungsvorsitzende der Maria Theresia Bonzel Stiftung, führt die TeilnehmerInnen mit ihrem spannenden Vortrag in die Gründungsgeschichte des Ordens und damit zu den Quellen der Idee eines christlichen Unternehmens. Für die Gründerin der Gemeinschaft, Maria Theresia Bonzel, waren die Anbetung Gottes und die Werke der Barmherzigkeit der Antrieb für ein Leben im Dienst der Benachteiligten. Unter heutigen Bedingungen stellen sich die Fragen einer christlichen Identität neu und Antworten können nur im Dialog mit den Beteiligten gefunden werden. Folgerichtig werden zentrale Grundlagentexte, wie das Leitbild der Stiftung, das Leitbild der GFO und das christliche Selbstverständnnis auf ihre Bedeutung für den beruflichen Alltag hinterfragt.

Nach einer kleinen Führung durch den „Kosmos Mutterhaus“ setzt ein Gottesdienst in der Mutterhauskapelle den meditativen Schlussakkord. Angeregt duch die „Berufung“ des Franziskus, sind die TeilnehmerInnen eingeladen, sich der eigenen beruflichen Entscheidung bewusst zu werden.

Gegen 16.00 Uhr wird es wieder ruhiger im Mutterhaus, die Gesichter der Teilnehmer/-innen wirken zufrieden, angestrengt und manchmal sogar beeindruckt. In der GFO arbeiten, das haben alle verstanden, dass ist auch die Einladung bei einem besonderen Auftrag mitzumachen, der vor 150 Jahren hier in Olpe seinen Anfang nahm.


Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH
Maria-Theresia-Str. 30a | 57462 Olpe
Tel.: (0 27 61) 92 65 -0 | Fax: (0 27 61) 92 65 -18 | kontakt(at)gfo-online.de

Datenschutz | Internetagentur sitegeist