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Volles Mutterhaus bei der Klosternacht 2012
“Könnt ihr das Thema nicht in drei Jahren noch einmal machen? Dann kann ich einen anderen Workshop machen. Die Auswahl war einfach zu groß” Diese Bitte einer Teilnehmerin, am Ende der Klosternacht, hat uns doch sehr gefallen.
Es war auch wirklich viel los im Mutterhaus: der Auftakt mit Film und Musik, die Pausen mit Tee, Gebäck und Gesprächen, die 8 spannenden Workshops und die Abschlussfeier mit Kurzberichten aus den Themen des Abends, es hat allen sehr gut gefallen.
Schon der Film “am seidenen Faden” bot genug Diskussionsstoff und viele waren sich einig, dass sie das Seil auch nicht gekappt hätten. Nach dem Bibliolog meinte eine Teilnehmerin, dass dies eine ganz andere Art sei, sich mit der Bibel zu beschäftigen, das pure Lesen der Bibelstelle zum Abschluss, doch viel zu langweilig sei.
Ein Teilnehmer war ganz erstaunt über die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Bei aller Kritik und allem Leiden an der Kirche, bekam Sie so viel Lust und so viele Ideen für die Zukunft.
Mit verbundenen Augen sollten die Teilnehmer mit heißen und kalten Farben die Begegnung mit Gott am Horeb malen. Dabei gab es ebenso überraschende Ergebnisse wie auf dem Weg mit den Emmausjüngern durch die Nacht rund um das Mutterhaus.
Die Schlussfeier wurde geprägt von den Gesängen aus Taize. Wunderbar, zum mitmachen animiert, sangen die “Voices” unter Dieter Moers. Unter dem Weihrauchopfer mit den stillen, ganz persönlichen Gebeten und mit dem gemeinsamen großen Glaubensbekenntnis endete die Klosternacht mit einem ganz speziellen “Backhome”.
Alle Teilnehmener erhielten einen Karabinerhaken – damit sie sich erinnern, woran sie sich festmachen können und worin manchmal die existenzielle Herausforderung besteht – im Glauben an den einen Gott.
Ganz zum Schluss gab es die Einladung zur fünften Klosternacht im kommenden Jahr, denn am 18.1.2013 beginnt das Jubiläumsjahr "150 Jahre Olper Franiskanerinnen".
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