Kontakt

Gerne sind wir für Sie persönlich erreichbar. Wir freuen uns, wenn Sie sich an uns wenden.

Kontakt aufnehmen
Schließen
Jobportal

120 unterschiedliche Berufsfelder - vielfältige Möglichkeiten. Deine Karriere bei der GFO.

Mehr erfahren
Schließen
GFO-Medien

Mit unseren GFO-Medien bleiben Sie auf dem Laufenden. Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten und spannende Themen aus dem gesamten GFO Verbund.

GFO-Magazin

GFO-Podcast

GFO-Social Media

Hier geht´s lang
Schließen
Das Tau der GFO

Das Tau ist Erkennungszeichen der franziskanischen Bewegung. Franz von Assisi hat es häufig genutzt.

Mehr
Schließen
Schließen

"KEIN GELD. KEINE VERSORGUNG."

12.06.2026

Kliniken des GFO Verbundes beteiligen sich am Aktionstag für eine faire Krankenhausfinanzierung

Mit einer symbolischen Protestaktion haben alle Krankenhäuser des GFO-Verbunds am Freitag auf die dramatische finanzielle Situation der Krankenhäuser aufmerksam gemacht. Im Rahmen Aktionstags der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) wurde der Haupteingang der Kliniken zeitweise verengt. Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher mussten bewusst Umwege in Kauf nehmen – ein Sinnbild für die Versorgungslücken, die nach Ansicht der Krankenhäuser durch die geplanten Kürzungen im Rahmen des GKV-Sparpakets drohen.

Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung.“ Beteiligten sich die GFO Kliniken des Verbundes gemeinsam mit zahlreichen Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen an der Aktion. Ziel war es, gemeinsam auf die Folgen einer weiteren Verschärfung der wirtschaftlichen Lage aufmerksam zu machen.

„Die Aktion soll verdeutlichen, was viele Menschen künftig im Alltag spüren könnten: längere Wege, weniger Angebote und eine zunehmend eingeschränkte wohnortnahe Versorgung“, erklärt Alexandra Becker, Leiterin der Zentralen Unternehmenskommunikation der GFO. „Krankenhäuser leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Daseinsvorsorge. Wer die Finanzierung weiter kürzt, gefährdet die medizinische Versorgung der Bevölkerung.“

Besonders betroffen von den geplanten Einsparungen sind frei-gemeinnützige Krankenhäuser. Dazu gehören auch die Krankenhäuser der GFO. Sie übernehmen denselben Versorgungsauftrag wie kommunale Kliniken, verfügen jedoch nicht über die Möglichkeit, Defizite durch kommunale Träger ausgleichen zu lassen. Gleichzeitig dürfen sie aufgrund ihrer Gemeinnützigkeit nur begrenzt Rücklagen bilden. Bundesweit wird rund ein Drittel der Krankenhäuser von frei-gemeinnützigen Trägern betrieben, in Nordrhein-Westfalen sogar rund zwei Drittel. Sie sind damit eine tragende Säule der stationären Versorgung.

Viele Krankenhäuser sehen sich durch steigende Kosten, die Krankenhausreform des Bundes und die geplanten Einsparungen bei der Klinikfinanzierung zunehmend unter Druck. Rund 80 Prozent der Krankenhäuser schreibt Verluste; etwa ein Drittel gilt als insolvenzgefährdet.

Der GFO Verbund begrüßt die Ziele einer zukunftsfähigen Krankenhausreform ausdrücklich. Voraussetzung dafür sei jedoch eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung. „Wir brauchen politische Entscheidungen, die Versorgung sichern statt Versorgung zu gefährden. Unser heutiger Protest richtet sich nicht gegen Reformen, sondern gegen Kürzungen und deren geplante Umsetzung, die die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser weiter schwächen würden“, so Alexandra Becker.
Die heutige Aktion war nicht nur ein symbolischer Protest, sondern zugleich ein Aufruf zum Mitmachen. Gemeinsam mit zahlreichen Krankenhäusern unterstützt auch die GFO Geschäftsstelle in Olpe die Petition „Krankenhaus-Lichter-aus“ (krankenhaus-lichter-aus.de). Ziel ist es, den politischen Entscheidungsträgern deutlich zu machen, dass Krankenhäuser keine Kostenstelle, sondern ein unverzichtbarer Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sind. Jede Unterschrift stärkt die Forderung nach einer fairen und nachhaltigen Krankenhausfinanzierung.

Detail

Kontakt –