Kontakt

Gerne sind wir für Sie persönlich erreichbar. Wir freuen uns, wenn Sie sich an uns wenden.

Kontakt aufnehmen
Schließen
Jobportal

120 unterschiedliche Berufsfelder - vielfältige Möglichkeiten. Deine Karriere bei der GFO.

Mehr erfahren
Schließen
GFO-Medien

Mit unseren GFO-Medien bleiben Sie auf dem Laufenden. Hier finden Sie aktuelle Neuigkeiten und spannende Themen aus dem gesamten GFO Verbund.

GFO-Magazin

GFO-Podcast

GFO-Social Media

Hier geht´s lang
Schließen
Das Tau der GFO

Das Tau ist Erkennungszeichen der franziskanischen Bewegung. Franz von Assisi hat es häufig genutzt.

Mehr
Schließen
Schließen

Umweltfreundliche Gipsalternative

25.11.2024 #Nachhaltigkeit #ökologische Nachhaltigkeit

GFO Klinik Engelskirchen setzt auf Hartverband aus Holz

Engelskirchen, im November 2024. Überall in unserem Alltag begegnet uns heutzutage das Thema Nachhaltigkeit. Auch im Krankenhausbereich spielen Ressourcenschonung und eine umweltbewusste Denkweise eine große Rolle. Dabei steht die bestmögliche medizinische Versorgung der Patienten im Vordergrund.

In der Orthopädie und Unfallchirurgie besteht bei Erkrankungen oder Verletzungen häufig die Notwendigkeit, Gliedmaßen oder Gelenke durch Verbände (cast) ruhigzustellen. Diese Verbände werden individuell aus Gips oder Kunststoff hergestellt. Eine weitere Formanpassung nach Anlage des Verbands ist nicht mehr möglich. Kommt es zu Druckstellen oder Schwellungen, muss der Verband neu gefertigt werden. Zudem kann es beim Kunststoffverband zu Allergien kommen.

In der GFO Klinik Engelskirchen ist man daher bereits vor einiger Zeit auf eine umweltfreundlichere Lösung umgestiegen: Woodcast ist eine neue Alternative zu Gips, Schienen und Orthesen – und wie der Name schon vermuten lässt, ist hier Holz als Material im Spiel: „Bei Woodcast handelt es sich um ein Verbundmaterial aus Holzspänen und einem biologisch abbaubaren Kunststoff“ erklärt Dr. Stefan Fabian, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie. „Es wird erwärmt und ist dann individuell anpassbar. Da es sich schichten lässt und sehr schnell erstarrt, ist es besonders flexibel und kann auch an schwer zugänglichen Körperstellen angewendet werden.“

Entsorgt werden kann das Material laut Hersteller über den Biomüll. Neben den Vorteilen für die Umwelt ist auch die Anwendung deutlich angenehmer als das Anlegen eines klassischen Gipsverbandes: „Wir müssen keine Schutzkleidung oder Handschuhe mehr tragen, das Material darf mit den bloßen Händen berührt werden – das ist nicht nur angenehmer, hier wird natürlich auch weiterer Müll eingespart“ erklärt Dr. Fabian. „Zudem haben die Patienten eine deutlich verkürzte Wartezeit, da Woodcast viel schneller aushärtet. Von der Herstellung des Materials aus Holzabfällen über die ressourcenschonende Anwendung bei unseren Patienten bis hin zur Entsorgung des Materials – Woodcast schont erheblich die endlichen Ressourcen unseres Planeten, und das bei bester Verträglichkeit. Wir freuen uns so auch bei medizinischen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit beitragen zu können.“

Detailansicht Projekte
Detailansicht Projekte
Detailansicht Projekte
Detailansicht Projekte